Galerie

Bei Claudia Quick scheinen die Exponate aus vielen Genres auf den ersten Blick ohne Zusammenhang. Schon immer liebte sie den Raum. Plastiken, spiegelnde reduzierte Objekte, die das Umfeld einbeziehen, wandhängend, bodenliegend, wie zufällig im Raum deponiert mit Kalkül tragen Titel wie „Kunstrasen“ – gefertigt aus giftgrünen Straßenbesen oder „Ansammlung von Zipfelmützen“ aus banalen, im Haushalt verwendeten Edelstahlspiralen.

Themen und Materialien werden über Jahre verfolgt und in Malerei, Grafik, Zeichnung und Rauminstallation umgesetzt. Quick ist eine Meisterin der Andeutung, ihre Werke benötigen mehr als einen Blick, hintergründig, teilweise böse, oft humorvoll und assoziativ.

Ihre menschlichen Gestalten reduziert sie bis auf das Notwendigste, wie Phantome, dennoch mit Pose, zueinander gewandt, mit oft expressiver Farbgestaltung beherrscht sie ebenso die sanfte Abstufung. Im Bereich der Malerei bewegt sie oft sich im großformatigen Bereich, mag sich aber nicht festlegen, so gibt es auch eine schier unendliche Vielzahl an  kleinformatigen Werke, groß wie klein, immer seriell geprägt – dennoch „aus jeder Serie gibt es einen Ausreißer“.